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Instagram: Eine stark wachsende Community – Julian bloggt

Seit fast sechs Jahren ist Instagram mittlerweile auf dem Markt. Die App, bei der Nutzer Accounts anlegen und Fotos und Videos mit ihren Followern teilen können, hat sich im Laufe der Zeit zu einer immer wichtigeren Social-Media-Plattform entwickelt. Mittlerweile haben mehr als eine halbe Milliarde Menschen Instagram auf ihren Smartphones installiert. Doch was ist das Erfolgsgeheimnis?

Als Meilenstein in der jungen Geschichte von Instagram gilt der Kauf durch Facebook. Im April 2012 hatte die App weltweit etwa 30 Millionen Nutzer, doch Mark Zuckerburg sah das Potential und legte 760 Millionen Euro auf den Tisch. Schon fünf Monate später knackte Instagram die magische Marke von 100 Millionen Nutzern und in den vergangenen zwei Jahren konnte man die Zahl noch einmal von 250 Millionen auf 500 Millionen User verdoppeln. Davon nutzen 300 Millionen die App täglich.

Mehr als Selfies und Essen

So auch ich. Vor etwa eineinhalb Jahren konnte ich mich dazu durchringen, mich für ein weiteres Social-Media-Netzwerk anzumelden. Damit bin ich einer von über neun Millionen Nutzern in Deutschland. Nachdem die App bei mir anfangs noch mit einigen Vorurteilen zu kämpfen hatte – etwa, dass viele, insbesondere weibliche, Nutzer dort äußerst gerne ihr Mittag- oder Abendessen mit ihren Followern teilen und dass immer die gleichen Personen in immer den gleichen Posen die immer gleichen Selfies machen – sah ich aber schnell die Vorteile, die Instagram bietet.

Ein Beispiel: Wer sich etwa einige Locations seiner nächsten Urlaubsreise anschauen möchte, findet auf Instagram viele Ergebnisse. Klar, für solche Zwecke kann auch die Google Bildersuche bemüht werden. Doch die ist häufig mit Bildern von Reiseveranstaltern, Tourismusverbänden und Profifotografen überladen und gibt daher einen weniger realistischen Eindruck. Die Bilder auf Instagram können zwar durch verschiedene Filter leicht bearbeitet werden, sind aber doch Bilder von anderen Touristen wie dir oder mir und geben daher einen unverfälschteren Blick auf die Szenerie.

Möglichkeiten für Unternehmen

Doch auch hier gibt es einen kleinen Haken: Immer mehr Unternehmen entdecken Instagram für ihre Zwecke und posten solche „Katalogbilder“. Instagram hat sich diesen Trend zu Nutze gemacht und vor einem Jahr für Unternehmen die Möglichkeit eingeführt, Werbung zu schalten, die in der Chronik als ganz normale Bilder oder Videos erscheint. Das tut der übersichtlichen Gestaltung der App jedoch keinen Abbruch.

Erst im August dieses Jahres hat der Bilderdienst eine weitere Funktion freigeschaltet: Instagram Business. Unternehmen können ihr Profil nun in ein Unternehmensprofil umwandeln, das ihnen einige Vorteile wie eine „Kontakt“-Schaltfläche und eine detaillierte Analyse ihrer Follower bringt. Das funktioniert allerdings nur, wenn das Unternehmen gleichzeitig auch über ein Facebook-Profil verfügt.

Darin sehe ich jedoch nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die Privatnutzer eine Weiterentwicklung. Denn am Beispiel Facebook zeigt sich schon seit Jahren, dass sie über die sozialen Medien sehr gerne mit Firmen kommunizieren.

Aufgrund der engen Verstrickungen mit Facebook wirkt Instagram manchmal wie die „kleine Schwester“ der weltweit größten Social-Media-Plattform, ist aber auf dem besten Wege, in den nächsten Jahren endgültig aus ihrem Schatten zu treten.

IMG_027Über den Autor

Julian Binn (1992) ist in Kleve geboren und aufgewachsen. Nach seinem Abitur am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Kleve hat er ab September 2011 zunächst ein Jahrespraktikum und anschließend ein zweijähriges Volontariat bei der deutsch-niederländischen Kommunikationsagentur mediamixx GmbH absolviert und ist seitdem fester Bestandteil des Teams.

 

 

 

 

 

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