Im Sog der sozialen Medien – Susan bloggt

Soziale Medien. Jeder hat eine Meinung darüber. Man liebt oder hasst sie. Es gibt Vielnutzer und heimliche Beobachter. Kritiker und Leichtsinnige. Ich selbst nutze Facebook, Twitter, Instagram und LinkedIn sehr aktiv. Als waschechte Niederländerin bin ich ein liebender Vielnutzer, achte jedoch auch auf meine Privatsphäre. Neun von zehn Niederländern nutzen soziale Medien aktiv. Aber wie sieht es in Deutschland aus? Sind soziale Medien in Deutschland genauso verbreitet wie in den Niederlanden? Beginnen wir mit WhatsApp, der meistgenutzten Plattform im Bereich soziale Medien. Denn selbst erbitterte Gegner sozialer Medien finden diese Instant-Messaging-Plattform (Nachrichtensofortversand) doch sehr praktisch. Laut einer Studie von Newcom nutzen 9,8 Millionen Niederländer WhatsApp, 7 Millionen von ihnen täglich. Auf 92 Prozent der niederländischen Smartphones ist WhatsApp installiert, so Telecompaper. In Deutschland gibt es…

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Instagram: Eine stark wachsende Community – Julian bloggt

Seit fast sechs Jahren ist Instagram mittlerweile auf dem Markt. Die App, bei der Nutzer Accounts anlegen und Fotos und Videos mit ihren Followern teilen können, hat sich im Laufe der Zeit zu einer immer wichtigeren Social-Media-Plattform entwickelt. Mittlerweile haben mehr als eine halbe Milliarde Menschen Instagram auf ihren Smartphones installiert. Doch was ist das Erfolgsgeheimnis? Als Meilenstein in der jungen Geschichte von Instagram gilt der Kauf durch Facebook. Im April 2012 hatte die App weltweit etwa 30 Millionen Nutzer, doch Mark Zuckerburg sah das Potential und legte 760 Millionen Euro auf den Tisch. Schon fünf Monate später knackte Instagram die magische Marke von 100 Millionen Nutzern und in den vergangenen zwei Jahren konnte man die Zahl noch einmal von 250 Millionen auf 500 Millionen…

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Die richtigen Kommunikationskanäle finden – Hella bloggt

Public Relations – wer das hört, denk oft als allererstes an eine klassische Pressemitteilung in der gedruckten Tageszeitung. Dass PR aber noch viel mehr sein sollte, zeigt ein Blick auf die aktuelle Medienlandschaft bzw. Mediennutzung in Deutschland. Auf Platz eins steht laut statista mit 80 Prozent der täglichen Reichweite das Fernsehen. Darauf folgen das Radio mit 65 Prozent, das Internet mit 63 Prozent und erst dann die Zeitung mit 44 Prozent. Bei den 14- bis 29-Jährigen nimmt das Internet bezogen auf die Nutzungsdauer sogar den ersten Platz ein. Und wenn ich mal ehrlich bin, vertrete ich diese Zielgruppe ziemlich gut. Morgens beim Frühstück werfe ich schnell einen Blick aufs Smartphone, um die Neuigkeiten aus aller Welt zu checken. Auf RP-online erfahre ich alles Wichtige aus…

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Was Twitter alles kann – Susan bloggt

Dass Nachrichtenmedien den Mikrobloggingdienst Twitter aufmerksam verfolgen, habe ich im vergangenen Monat am eigenen Leib erfahren. Unser acht Monate alter Welpe Billy hatte im Goffertpark in meinem Wohnort Nimwegen Menschenkot gefressen und auf diese Weise Drogen (!) geschluckt. Die Folge: Ein Hund mit einer Überdosis. Ich twitterte eine Warnung für Hundebesitzer und siehe da, innerhalb eines Tages hatte ich sowohl die Tageszeitung De Gelderlander als auch den Radiosender Omroep Gelderland am Telefon. Beim Tierarzt wurde schließlich ein Foto von unserem Billy geschossen und am nächsten Tag berichteten sowohl De Gelderlander als auch das Radio Gelderland ausführlich über seine Geschichte. Hondenbezitters in Nijmegen opgelet! Onze hond heeft in t #Goffertpark via mensenpoep drugs binnengekregen. Ligt aan infuus bij dierenarts. — Susan Bink (@susanbink) 8 juni 2016... Read More

Einwurf: Reingefallen – na und? – Frank bloggt

Normalerweise geht es auf Plattformen wie dieser um die Unterschiede zwischen Niederländern und Deutschen. Wo ticken wir anders und wie gehen wir damit um? Heute wollen wir uns ausnahmsweise mit einer Gemeinsamkeit beschäftigen. Genauer gesagt: um eine Entwicklung, die in beiden Ländern absolut parallel verläuft. Nämlich: den Qualitätsverlust der Medien. Dazu zwei Beispiele.

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Interkulturelles Training: Idealisten und Realisten

Niederländer sind vor allem pragmatisch – und danach lange Zeiten nichts, sagt der Duisburger Unternehmensberater Jörg Renner. Im Geschäftsleben lohnt es sich, das im Hinterkopf zu behalten. „Was sie von Hause aus gelernt haben“, ob sie Mitglied einer altehrwürdigen Innung sind, ihre Diplome, Papiere, Beweise und Zeugnisse, „all das interessiert Niederländer in der Regel nicht wirklich“, betont Renner. „Niederländer wissen es allerdings durchaus zu schätzen, dass sie als Deutscher einen qualitativ hochwertigen Job machen. Niederländer stehen auf ihre Fachkompetenz. Das ist ihre Chance.“ Es gibt allerdings auch ein Aber: „Sie erwarten, dass Sie diesen Job unkompliziert und zügig erledigen. Und flexibel beim Preis sind.“ Dieser pragmatische Ansatz der Niederländer macht die Geschäftsanbahnung in der Regel einfach: „Reinkommen ist leichter als in Deutschland“, sagt Renner. „Aber…

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Trotz Mentalitätsunterschieden: Der Ton macht die Musik

Deutsche und Niederländer kommen recht gut miteinander zurecht, außer wenn es um Fußball geht… Allerdings existieren deutliche Mentalitätsunterschiede, die mit dafür verantwortlich sind, ob eine Geschäftsbeziehung geschmeidig oder nur mit Reibungen verläuft. Im Allgemeinen kommen die Niederländer mit ihrer lockeren Art in Deutschland gut an. Man ist schnell beim Du und beim Vornamen. Gäste bekommen als erstes „koffie“ angeboten und sogar Firmenchefs sind sich mitunter nicht zu schade, ihn selbst aufzusetzen oder einzuschenken. Befehlston ist vermutlich in niederländischen Chefetagen seltener zu hören als in deutschen. Das kann im Alltag zu Missverständnissen führen: Etwa, wenn ein Geschäftsführer (NL) zu seiner Sekretärin (D) sagt: ,,Rita, wenn du Zeit hast, wärest du dann so nett und machst mir die Präsentation fertig?“ Eine Niederländische Sekretärin hätte den Auftrag sofort…

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Schulfach Deutsch in den Niederlanden – ein Sorgenkind?

In Deutschland gehen immer noch viele Leute davon aus, dass die Niederländer zum großen Teil die deutsche Sprache beherrschen. Diese Selbstverständlichkeit ist jedoch ein Trugschluss. Gerade bei den jüngeren Generationen sind Deutschkenntnisse immer seltener vorhanden – und das hat vielerlei Gründe.

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Interkulturelles Training: Bitte recht freundlich

Das Niederländische Wort „Bellen“ bedeutet Telefonieren, was bei Sprachschülern regelmäßig für Heiterkeit sorgt. Nicht nur die Vokabel ist anders, auch das Telefonieren selbst, ja die gesamte Kommunikation. „Niederländer telefonieren mehr als Deutsche und versuchen auch, mehr über das Telefon zu regeln“, ist die Erfahrung von John Mazeland, dem Geschäftsführer der Business Alliance Niederlande Deutschland (BAND). Einer der Spezialkurse der BAND widmet sich dem Thema „Verhandeln und Telefonieren zwischen Niederländern und Deutschen“ – ein interkulturelles Training sozusagen.

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Interkulturelles Training: Offensiver spielen!

Locker, unbeschwert, schnell und offensiv präsentierte sich die deutsche Elf während der Fußballweltmeisterschaft. Eine solche Leichtigkeit könnte Deutsche auch im Wirtschaftsleben Vorteile bringen. Als Fachleute für Sicherheit sind die deutschen weltweit anerkannt. Sogar der TÜV stellt im Land der Tulpen begehrte Unternehmenszertifizierungen aus. Und die deutsche Sprache ist Weltmeister im Kreieren von Wortungetümen die Sicherheit suggerieren: ,,Planungsvorlauf“ etwa, ein Wort, das es so im Niederländischen nicht gibt. Freude am Experimentieren Während Niederländer experimentierfreudiger und frecher sind neigen Deutsche dazu, sich rückzuversichern. Unsicherheitsvermeidung („uncertainty avoidance“) hat der Kulturwissenschaftler Geert Hofstede das genannt. Ins Bild passt, das die niederländische Geschäftskultur mündlicher als die deutsche ist. ,,Der deutsche Wunsch schriftlicher Fixierung mündlicher Absprachen kann bei niederländischen Geschäftspartnern zu ziemlich allergischen Reaktionen führen“, ist die Erfahrung von Stephan Godee….

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